Warnung

Das BAMF warnt auf seiner Homepage (www.bamf.de) vor Personen, die sich als BAMF-Mitarbeitende ausgeben und Geflüchtete befragen:
„Warnung! In der jüngsten Vergangenheit haben sich mehrfach Personen als Mitarbeitende des Bundesamtes ausgegeben und zu einem Gespräch gebeten, in welchem sie Asylantragsteller*innen intensiv befragt haben. Teilweise geschah dies unter dem Vorwand, es gehe um eine zweite Anhörung.
Wichtig: Das Bundesamt führt keine Hausbesuche durch! Es handelt sich nicht um Mitarbeitende des Bundesamtes! Das Bundesamt hat deshalb Strafanzeige gestellt. Sollte Ihnen ähnliches passieren oder sollten Sie als Betreuer*in ähnliches beobachten, melden Sie dies bitte Ihrer örtlichen Polizeistelle.“
Auf der Facebookseite des BAMF gibt es die Warnung in verschiedenen Sprachen:
https://www.facebook.com/pg/bamf.socialmedia
Die Warnung des BAMF bezieht sich allerdings nicht – das wurde von einigen Kommentatoren auf Facebook offenbar schon verwechselt – auf die tatsächlich von der Behörde verschickten Einladungen zum Gespräch zwecks Prüfung eines Widerrufs des Schutzstatus, siehe dazu die Information von Pro Asyl: https://www.proasyl.de/hintergrund/gespraechseinladung-des-bundesamtes-droht-widerruf-des-fluechtlingsstatus/.)

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